Auf Einladung der CDU Recke/Steinbeck war Landrat Dr. Martin Sommer am Freitag in Recke zu einer Radtour unterwegs. Bei gutem Wetter machte er sich mit einer Abordnung der Recker CDU auf dem Weg durch die Töddengemeinde. Erste Station war die Baustelle Kowallbrücke. Hier muss aus Sicht der Recker CDU unbedingt noch im Rahmen der Brückensanierung die gefährliche Verkehrssituation für Radfahrer entschärft werden. Dr. Sommer erläuterte in diesem Zusammenhang das Radwegeverkehrsprojekt des Kreises Steinfurt mit dem einseitigen Ausbau der Kanalradwege. In Recke soll an der nördlichen Seite des Mittellandkanals auf 9 Kilometer Länge der vorhandene Betriebsweg durch den Kreis zu einem asphaltierten Radweg ausgebaut werden. Die Kosten werden zu einem Großteil aus Bundes- und Kreismitteln getragen, so dass nur ein kleiner Eigenanteil bei den Kommunen verbleibt.

Danach ging es weiter zum Recker Moor. Die direkt am Moor entlang gehende Straße befindet sich mittlerweile im Eigentum des Kreises. Diese ist aufgrund des schlechten Zustands kaum noch mit Rad befahrbar. Hier hofft die Recker CDU, dass die abgesprochenen Pläne zum Rückbau des Weges zum Rad- und Fußweg, verbunden mit einer Sperrung für den Autoverkehr, zeitnah vom Kreis umgesetzt werden können. Bei einem kurzen Stopp am Moorweg konnte Dr. Sommer sich dann einen Eindruck von der Grundstücksgröße und der Umgebung der geplanten Wohnanlage verschaffen. Der Fraktionsvorsitzende Jürgen Dresselhaus trug ihm die Bedenken hinsichtlich der Größe und der fehlenden Parkplätze vor. Anschließend ging es weiter zum ehemaligen DMK-Gelände. Jürgen Dresselhaus erläuterte dem Landrat das bisherige Verfahren zur Nachnutzung der ehemaligen Eisfabrik. Hier liegen nun zwei städtebaulichen Konzepte vor. Jetzt gilt es das bessere Konzept auszuwählen, damit zügig mit einer Umsetzung begonnen werden kann.

Die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn war anschließend Thema am vorgesehenen Bahnhaltepunkt am Mersch. Nach dem positiven Ergebnis der Standardisierten Bewertung müssen nun auch die Planungen für den Haltepunkt anlaufen. Dort muss ein Mobilitätszentrum für Bahn, Bus, Rad und Auto entstehen. Dr. Sommer sieht in der Reaktivierung ebenfalls eine große Chance für Recke und das gesamte nördliche Tecklenburger Land, welche sich perfekt in die Pläne des Kreises zur Klimaneutralität einfügt.

Letzte Station war die unfallträchtige Kreuzung Püttenbeckstraße/Ibbenbürener Straße. Dort klärten die Recker CDU-Mitglieder Dr. Sommer über ihren Unmut auf, dass es bisher nicht gelungen sei, die Kreuzung durch einen Kreisverkehr zu ersetzen. Trotz vieler Unfälle und tagtäglicher Gefahrensituationen gilt die Kreuzung beim Landesbetrieb Straßen NRW nicht als gefährlich genug. Dr. Sommer versprach die Sache nochmals in der Kreisverwaltung zu besprechen.

Beim anschließenden Abschluss an der Marina Recke bedankte sich der CDU-Vorsitzende Martin Attermeyer bei Dr. Sommer für seinen Besuch und den guten, konstruktiven Austausch und lud ihn zum nächsten Politischen Aschermittwoch im Jahr 2022 ein.

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