Der Kommunalwahlkampf in Recke verlief bislang sachlich und anständig. Die Parteien und
Wählergruppen stellen ihre Themen und Kandidaten vor. Der neue Bürgermeisterkandidat von KBR
und SPD macht sich verständlicherweise mit Recke vertraut, versucht sich vorzustellen und bekannt
zu machen. Wir als CDU Recke/Steinbeck stehen für einen fairen Wahlkampf und wollen mit unseren
Ideen und mit den Stärken unseres Bürgermeisterkandidaten und unserer Wahlkreiskandidaten
überzeugen.

Warum der KBR-Vorstand nun in einer unsachlichen Pressemitteilung unserem Bürgermeister
Eckhard Kellermeier ohne Anlass und weitergehende Begründung vorwirft, dass er abhängig, nicht
offen für Ideen sei und Recke um Chancen beraubt habe, erschließt sich uns nicht. Auch dass sein
Wohnort bei uns in Recke ist, er hier verwurzelt und in Vereinen engagiert ist, wird ihm vom KBR
negativ ausgelegt. Dieses erstaunt uns besonders, da das KBR ansonsten nach außen hin viel Wert
auf Engagement und Förderung des Ehrenamtes legt.

Wir stehen hinter unserem Bürgermeister, der in seiner Amtszeit stets neutral und offen für Ideen
war. Eckhard Kellermeier hat Recke keiner Chance beraubt. Im Gegenteil, er hat durch sein
Verwaltungsfachwissen und sein gutes politisches Netzwerk, unserer Gemeinde zahlreiche Vorteile
gebracht. Es ist ihm mit seinem Team im Rathaus gelungen, Fördermittel für die Sanierung des
Hallenbades, den Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Obersteinbeck und die Umgestaltung des
Kriegerehrenhains zu gewinnen.

Die Pressemitteilung des KBR-Vorstandes suggeriert, dass wir als CDU eine Mehrheit im Gemeinderat
hätten („Mehrheitsfraktion“). Wer rechnen kann, stellt fest, dass wir als CDU im aktuellen
Gemeinderat zusammen mit dem Bürgermeister über 13 von 27 Stimmen verfügen. Für jede
Entscheidung werden jedoch mindestens 14 Stimmen benötigt. Dementsprechend muss mindestens
ein Vertreter der anderen Parteien sich unserer Meinung angeschlossen haben, damit wir eine
Mehrheit für Entscheidungen im Gemeinderat bekommen.

Wir als CDU waren und sind offen für gute Ideen anderer Parteien und stehen für eine
vertrauensvolle und sachliche Zusammenarbeit im Recker Gemeinderat. Wir hoffen daher, dass der
Wahlkampf nun wieder sachbezogen und fair verläuft.

Für die CDU Recke/Steinbeck:

Martin Attermeyer
Vorsitzender der CDU Recke/Steinbeck

&

Jürgen Dresselhaus
Fraktionsvorsitzender

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